Was Angehörige vor dem Umzug der Eltern im Alter wissen sollten
- Robert Beck
- vor 12 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Eine praktische Checkliste für Sicherheit, Selbstbestimmung und ein gutes Gefühl
Wenn Eltern älter werden, verändert sich oft schleichend etwas: Der Alltag wird beschwerlicher, Treppen werden zur Hürde, Arzttermine häufiger, soziale Kontakte weniger. Irgendwann steht sie im Raum – die Frage nach einem Umzug.
Für viele Angehörige ist das ein emotionaler Balanceakt zwischen Verantwortung, Sorge und dem Wunsch, den Eltern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Ein Umzug ins Service Wohnen ist dabei kein „Abgeben“, sondern häufig ein bewusster Schritt zu mehr Sicherheit, Gemeinschaft und Lebensqualität.
Damit dieser Schritt gut gelingt, finden Sie hier eine strukturierte Checkliste – aus unserer Erfahrung im Service Living an den Standorten Inzell, Schliersee und Bad Bramstedt.
1. Den richtigen Zeitpunkt für den Umzug der Eltern im Alter erkennen
Ein Umzug sollte idealerweise nicht erst in einer akuten Notsituation erfolgen.
Typische Anzeichen:
Unsicherheit beim Gehen oder häufige Stürze
Überforderung mit Haushalt oder Organisation
Einsamkeit nach Verlust des Partners
Sorge um medizinische Versorgung
Zunehmende Angst vor Notfällen
Frühes Handeln bedeutet: Mehr Auswahl, mehr Mitgestaltung, weniger Stress.
2. Wünsche der Eltern stehen im Mittelpunkt
Ein häufiger Fehler: Angehörige entscheiden „aus Vernunft“. Erfolgreich ist ein Umzug jedoch nur, wenn die Eltern aktiv eingebunden sind.
Fragen, die helfen:
Wie möchten Sie wohnen?
Was ist Ihnen besonders wichtig – Ruhe oder Gemeinschaft?
Welche Unterstützung wünschen Sie sich?
Möchten Sie weiterhin selbst kochen oder lieber Services nutzen?
Service Wohnen bedeutet nicht Pflegeheim – sondern selbstständiges Wohnen mit optionaler Unterstützung.
3. Die Wohnform wirklich verstehen
Nicht jede Wohnform passt zu jeder Lebenssituation.
Service Wohnen / Betreutes Wohnen bietet:
Barrierefreie Wohnungen
Notrufsystem
Service- und Concierge-Leistungen
Gemeinschaftsangebote
Hohe Privatsphäre
An den Aurica Standorten in Inzell, Schliersee und Bad Bramstedt steht genau dieses Konzept im Mittelpunkt: Sicherheit und Selbstbestimmung in Kombination.
Residenz in Inzell
Inzell bietet naturnahe Ruhe im Chiemgau – ideal für Menschen, die alpine Lebensqualität, frische Luft und eine überschaubare Gemeinschaft schätzen.
Parkresidenz Bad Bramstedt

Bad Bramstedt steht für Kurtradition, Gesundheit und norddeutsche Gelassenheit – ein Standort mit starker medizinischer Anbindung und ruhigem Umfeld.
4. Die emotionale Seite nicht unterschätzen
Ein Umzug im Alter bedeutet:
Abschied vom langjährigen Zuhause
Loslassen von Erinnerungen
Veränderung sozialer Strukturen
Angehörige können unterstützen durch:
Gemeinsames Aussortieren
Erinnerungsstücke bewusst integrieren
Den neuen Wohnraum persönlich gestalten
Zeit und Geduld für Trauerprozesse einplanen
Wichtig: Ein Umzug ist kein Verlust von Selbstständigkeit – sondern oft ein Gewinn an Sicherheit.
5. Finanzielle und organisatorische Fragen klären
Vor dem Umzug sollten Angehörige prüfen:
Welche monatlichen Kosten entstehen?
Welche Leistungen sind inkludiert?
Gibt es Zusatzangebote?
Wie funktioniert der Notruf?
Sind Pflegeleistungen bei Bedarf integrierbar?
Transparenz schafft Vertrauen – und Sicherheit für alle Beteiligten.
6. Gemeinschaft als unterschätzter Faktor
Viele ältere Menschen leiden nicht an fehlender Versorgung – sondern an Einsamkeit.
Service Wohnen ermöglicht:
Gemeinsame Aktivitäten
Veranstaltungen
Nachbarschaft auf Augenhöhe
Soziale Sicherheit ohne Verpflichtung
Gemeinschaft ist freiwillig – aber jederzeit verfügbar.
Checkliste für Angehörige vor dem Umzug
✔ Gespräch mit den Eltern frühzeitig führen
✔ Wünsche und Ängste ernst nehmen
✔ Wohnformen vergleichen
✔ Standort bewusst wählen
✔ Kosten transparent prüfen
✔ Notruf- und Serviceangebote verstehen
✔ Wohnung persönlich gestalten
✔ Den Umzug nicht überstürzen
Warum ein persönlicher Eindruck entscheidend ist

Kein Artikel ersetzt das Gefühl, einen Standort selbst zu erleben.
Wie ist die Atmosphäre?
Wie wirken die Mitarbeiter?
Fühlt es sich sicher und zugleich selbstbestimmt an?
Entsteht ein Gefühl von „Hier könnte ich leben“?
Oft nehmen Angehörige nach einer Besichtigung eine große Erleichterung wahr – weil sie sehen, dass es um Lebensqualität geht, nicht um Einschränkung.
Fazit: Verantwortung bedeutet Orientierung geben
Als Angehöriger tragen Sie Verantwortung.Aber Sie müssen diese Entscheidung nicht allein treffen.
Ein frühzeitiger, gut geplanter Umzug ins Service Wohnen kann:
Sicherheit erhöhen
Selbstständigkeit erhalten
Gemeinschaft fördern
Angehörige entlasten
Und vor allem: Lebensqualität bewahren.
Einladung: Service Wohnen einfach einmal anschauen
Ob in Inzell, Schliersee oder Bad Bramstedt – erleben Sie selbst, wie modernes Service Living 60+ heute aussieht.
Vereinbaren Sie eine unverbindliche Besichtigung. Sprechen Sie mit uns über Ihre Fragen. Gewinnen Sie Sicherheit für Ihre Entscheidung.
Manchmal beginnt Entlastung mit einem ersten Schritt.
030 - 261 03 09 140




