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Barrierefrei oder altersgerecht wohnen – die Unterschiede erklärt

  • 30. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit
barrierefrei oder altersgerecht

Wer sich frühzeitig mit dem Wohnen im Alter beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie barrierefrei, altersgerecht, seniorengerecht oder rollstuhlgerecht. Sie klingen ähnlich, bedeuten aber nicht dasselbe. Gerade bei der Suche nach einer passenden Wohnung ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen.

Was bedeutet barrierefrei wohnen?

Eine barrierefreie Wohnung ist so geplant oder umgebaut, dass sie möglichst ohne fremde Hilfe genutzt werden kann. Grundlage ist in Deutschland die DIN 18040-2, die Anforderungen an barrierefreies Wohnen beschreibt. Dazu gehören zum Beispiel schwellenarme Zugänge, ausreichend Bewegungsflächen, gut nutzbare Türen, sichere Bäder und eine durchdachte Erreichbarkeit der Wohnräume.

Wichtig: Barrierefrei heißt nicht automatisch rollstuhlgerecht. Für rollstuhlgerechte Wohnungen gelten zusätzliche Anforderungen, die in der DIN 18040-2 mit „R“ gekennzeichnet sind. Sie betreffen vor allem größere Bewegungsflächen, breitere Türen und die uneingeschränkte Nutzbarkeit mit Rollstuhl.

Was bedeutet altersgerecht wohnen?

Altersgerecht wohnen ist kein ebenso klar geschützter technischer Begriff wie „barrierefrei“. Gemeint ist meist eine Wohnung, die den Alltag im höheren Lebensalter erleichtert. Dazu zählen etwa ein Aufzug, wenige Stufen, rutschhemmende Böden, eine bodengleiche Dusche, gute Beleuchtung, kurze Wege und sichere Orientierung.

Altersgerechtes Wohnen bedeutet also: Die Wohnung passt besser zu den Bedürfnissen im Alter. Sie muss aber nicht zwingend alle Anforderungen der Barrierefreiheit erfüllen.

Der wichtigste Unterschied

Barrierefrei beschreibt konkrete bauliche Anforderungen. Altersgerecht beschreibt eher die Alltagstauglichkeit für ältere Menschen.

Eine altersgerechte Wohnung kann sehr komfortabel sein, aber trotzdem einzelne Barrieren enthalten. Eine barrierefreie Wohnung folgt dagegen klareren Standards und ist meist langfristig sicherer nutzbar.

Beispiele aus dem Alltag

Eine Wohnung mit Aufzug, Haltegriffen im Bad und guter Beleuchtung kann altersgerecht sein. Wenn aber Türschwellen vorhanden sind oder Bewegungsflächen im Bad zu klein sind, ist sie nicht vollständig barrierefrei.

Eine barrierefreie Wohnung achtet stärker auf Details: stufenlose Erreichbarkeit, breite Durchgänge, sichere Bewegungsflächen und eine Ausstattung, die auch bei eingeschränkter Mobilität gut funktioniert.

Warum diese Unterscheidung wichtig ist

Für Menschen ab 60 und ihre Angehörigen ist die richtige Wohnform eine Frage von Sicherheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Wer heute noch gut zurechtkommt, möchte oft trotzdem vorsorgen. Denn eine Wohnung, die im Alltag bequem ist, kann später entscheidend dafür sein, wie lange selbstbestimmtes Wohnen möglich bleibt.

Auch Förderungen beziehen sich häufig auf den Abbau von Barrieren. Das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ unterstützt beispielsweise Maßnahmen zur Barrierereduzierung wie bodengleiche Duschen, das Entfernen von Schwellen oder Aufzüge.

Service Living: mehr als nur eine passende Wohnung

Bei Aurica Service Living geht es nicht nur um Grundrisse und Ausstattung. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus barrierearmen Wohnkonzepten, Sicherheit, Komfort, Gemeinschaft und Service.

An Standorten wie Inzell, Schliersee und Bad Bramstedt verbindet Service Living ein selbstbestimmtes Zuhause mit unterstützenden Angeboten im Alltag. Dazu können Concierge-Service, Gemeinschaftsflächen, Ansprechpartner vor Ort und ein Umfeld gehören, das Orientierung und Lebensqualität bietet.

Fazit

Barrierefrei und altersgerecht sind nicht dasselbe. Barrierefrei ist technischer und klarer definiert. Altersgerecht beschreibt eine praktische Wohnqualität für die Lebensphase 60+. Wer langfristig sicher, komfortabel und selbstbestimmt wohnen möchte, sollte beide Aspekte gemeinsam betrachten.

Aurica Service Living schafft Wohnräume, die heute komfortabel sind – und morgen Sicherheit geben.

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